Aufbau schülergeführter Konferenzen
Bei der Durchführung von Schülerkonferenzen geht es darum, ein klar organisiertes Umfeld zu schaffen, in dem die Schüler selbst die Verantwortung übernehmen und ihre schulischen Leistungen sowohl mit den Lehrern als auch mit den Eltern besprechen. Diese Methode wiederum fördert das Konzept der Eigenverantwortung der Schüler beim Lernen, entwickelt die zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeiten und stärkt die Selbstreflexion, was zu einer stärkeren Beteiligung der Schüler am Lehr-Lern-Prozess führt.
Die wesentlichen Merkmale von Schülerkonferenzen sind Vorbereitung, Eigenverantwortung der Schüler und Reflexionsfähigkeit. So stellen unsere Schüler beispielsweise ein Portfolio zusammen, um ihre Arbeiten zu präsentieren, sie legen ihre Lernziele fest und können auch Verbesserungsvorschläge machen. Er/sie ist dafür verantwortlich, mit Eltern und Lehrern über seine/ihre Fortschritte und Überlegungen zu sprechen und gleichzeitig die Diskussion zwischen ihnen zu unterstützen, was ein kollaborativer Lernprozess sein sollte, der die Schüler befähigt und die Lernerfahrung der Schüler stärkt.
Ein guter Ausgangspunkt für die Durchführung einer schülergeleiteten Konferenz durch die Lehrkraft ist die Einführung der Idee selbst bei den Schülern und die Bereitstellung klarer Leitlinien für die Vorbereitung der Konferenz. Dies kann die Vermittlung von Fähigkeiten wie Zielsetzung und Selbsteinschätzung erfordern. Die Einbindung dieser Fähigkeiten in die Praxis durch simulierte Konferenzen ist ebenfalls ein Mittel, um den Schülern Sicherheit zu vermitteln. Schließlich ermöglicht es die Bereitstellung von Zeit für die Reflexion nach den Konferenzen den Schülern, ihre Leistung selbst zu bewerten und neue Ziele zu setzen.
Ein wesentliches Merkmal schülerorientierter Konferenzen sind die verschiedenen Vorteile, die sie mit sich bringen, z. B. die Entwicklung der Eigenverantwortung der Schüler, die Verbesserung der Kommunikation zwischen Schülern und ihren Eltern und das Erreichen eines besseren Verständnisses des Lernprozesses bei den Schülern. In erster Linie haben die Eltern die Möglichkeit, ihr Kind besser kennenzulernen, indem sie mit dem Schüler über dessen Stärken und Schwächen sprechen, was wiederum dazu beiträgt, dass der Schüler zu Hause eine lernfördernde Atmosphäre vorfindet. Darüber hinaus lernen die Schüler wichtige Fähigkeiten, wie sie ihre Ideen wirkungsvoll vermitteln und für sich selbst sprechen können.
Widerstand von Schülern, die keine Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen, sowie bestimmte logistische Probleme, wie z. B. Terminkonflikte der Eltern, sind die typischen Probleme, mit denen Lehrkräfte konfrontiert werden können. Die Lehrkräfte können diese Probleme bewältigen, indem sie viel Unterstützung und die notwendigen Ressourcen bereitstellen, z. B. Vorlagen für Schülerportfolios und flexible Zeitplanungsoptionen. Die Schaffung einer positiven Klassenkultur, die die Sichtweise der Schüler wertschätzt, ist ein weiterer Weg, um den Übergang zu erleichtern.