Argumentatives Schreiben
Beim argumentativen Schreiben handelt es sich um eine Form des Schreibens, bei der der Verfasser Themen und seine Haltung für oder gegen jedes Thema darlegt, wobei er Logik einsetzt, um den Leser zu überzeugen, und seine Behauptung mit angemessenen Beweisen untermauert. Diese Form des Schreibens wird in akademischen und beruflichen Umfeldern als unverzichtbare Fähigkeit angesehen, da sie das kritische Denken und die Kommunikationsfähigkeiten fördert.
Die wichtigsten Elemente eines argumentativen Schreibens sind: eine klare These, unterstützende Beweise, Gegenargumente und eine Schlussfolgerung. In einem Aufsatz über erneuerbare Energien würde die These beispielsweise die Meinung über erneuerbare Energien zum Ausdruck bringen, gefolgt von Daten und Beispielen für positive Auswirkungen, der Erwähnung gegenteiliger Ansichten und einer Schlussfolgerung, die die vorherige Aussage bekräftigt.
Ein erfolgreicher argumentativer Aufsatz hat in der Regel ein festes Format: Er beginnt mit einer Einleitung, die einen Aufhänger und eine These enthält, gefolgt von Absätzen, die Argumente und Gegenargumente enthalten, und einem Schluss, der die wichtigsten Punkte zusammenfasst und die These bekräftigt. Ein Beispiel: Ein Aufsatz könnte mit einer bemerkenswerten Information über den Klimawandel beginnen, die die Aufmerksamkeit des Lesers erregt, und dann Absätze enthalten, in denen die Vorteile des Umstiegs auf erneuerbare Energien erläutert und die möglichen Kritikpunkte angesprochen werden.
Argumentative Texte stützen sich in hohem Maße auf Recherchen, da sie nicht nur die faktische Grundlage für die Untermauerung von Behauptungen liefern, sondern auch die Vertrauenswürdigkeit der Meinung erhöhen. Wissenschaftler, die sich auf Quellen wie akademische Zeitschriften oder Expertenmeinungen stützen, können diese nutzen, um ihre Ideen zu bestätigen. Ein klarer Fall wäre die Verwendung einer Studie, die die wirtschaftlichen Vorteile der Nutzung erneuerbarer Energiequellen darlegt, um eine Meinung über deren Akzeptanz zu untermauern.
Gegenargumente werden so behandelt, dass sie die gegenteiligen Standpunkte erkennen und sie dann auf der Grundlage von Logik und Beweisen zurückweisen. Eine solche Technik dient nicht nur dazu, das Verständnis des Themas zu demonstrieren, sondern auch dazu, das ursprüngliche Argument besser zu unterstützen. Wenn man beispielsweise für erneuerbare Energien plädiert, könnte man zunächst das Problem der hohen Anfangskosten anerkennen und dann Daten anführen, die die langfristigen Einsparungen aufzeigen, die diese Ansicht widerlegen, sowie die Auswirkungen der Umweltvorteile, um so eine wirksame Antwort auf die Opposition zu formulieren.